Fallen lassen
In letzter Zeit erlebe ich häufiger Situationen, die in etwa so aussehen:
Eins
Das Wort Erwachen bezeichnet einen Prozess, im Zuge dessen ein Mensch der Antwort auf seine zentrale Frage „Wer bin ich?“ bzw. „Wer bin ich eigentlich wirklich?“ immer näher kommt. Dieser Prozess beginnt dort, wo ein Mensch bewusst und ernsthaft beginnt, sein Leben und alles um sich herum zu hinterfragen. Er endet mit der Erleuchtung (die aber nicht das Ende der Entwicklung und des Wachstums bedeutet). Während dieses Prozesses wird definitiv alles im Leben des Menschen auf den Kopf gestellt, danach ist nichts mehr wie zuvor.
Erwachen meint spirituelles Erwachen, nicht etwa das Erwachen nach einer durchzechten Nacht. Nachdem es sich um einen jahrelangen Prozess handelt, spreche ich oft auch vom Prozess des Erwachens bzw. Erwachensprozess.
Ich verwende das Wort allerdings auch oft als Synonym für Erleuchtung, weil ich es so empfinde, dass man die Erleuchtung auch als finales oder vollständiges Erwachen bezeichnen kann. Es geht aber immer aus dem Zusammenhang des Textes hervor, wie ich das Wort meine und verwende.
Erwacht sein und erleuchtet sein bedeutet in meinem Verständnis immer dasselbe.
Hauptartikel: Der Übergang in die Neue Energie
In letzter Zeit erlebe ich häufiger Situationen, die in etwa so aussehen:
Eins
Vor kurzem habe ich ja über Licht und Dunkel geschrieben und damit die gängige duale Auffassung der Begriffe angesprochen. Licht ist göttlich, schön, gut usw., Dunkel ist menschlich, hässlich und schlecht. Gestern ist mir eingefallen, dass ich ja auch ein Verständnis von Licht und Dunkel habe, das aber nichts mit Dualität zu tun hat.
OK, seit Stunden funktioniert alles, was mit Video zu tun hat, praktisch nicht. Ob auf YouTube oder am Leuchtturm. Also schreibe ich einen Blog. Mir geht ohnehin schon den ganzen Tag das Ding mit der Dualität im Kopf herum, es passt auch sehr gut zu meinem letzten Blog, schließt eigentlich daran an. Natürlich schreibe ich nicht über die ganze Dualität, das wäre zu lang, es ist ein Ausschnitt davon, den ich zum Ausdruck bringen will.
Letzte Nacht habe ich etwas Großartiges erlebt. Ich habe eine Ahnung davon bekommen, was die nächste Stufe des Erwachens ist bzw. wie sie aussieht. Stimmt nicht ganz, wie sie sich anfühlt und auswirkt.
Mein Freund Martin Schöttel alias Shogun betrieb 2011 einen Internet-TV-Sender, den er "Shaumbra TV" nannte. Dabei machte er Sendungen mit verschiedenen Leuten, am 6. Juli 2011 mit mir. Das Thema war Selbstliebe. Wir sprachen über diese Liebe, über Selbstvertrauen, Selbstakzeptanz und natürlich über Erwachen.
Ein großes Thema für alle erwachenden Menschen, und nicht nur für diese. Aber ohne Liebe gibt es kein Erwachen.
Es bewegt sich was. Wunderbar! Bleibt bloß die Frage, was sich bewegt. Der Massenstrom zur versteckten Quellenenergie oder etwas anderes? Für mich werden die Dinge fast minütlich klarer. Ich liebe Klarheit, davon kann ich nie genug haben. (Adamus sagte auch einmal, dass Klarheit das einzige sei, worum er bitte.)
Ich beginne damit, den lieben Kryon zu zitieren, der ja auch ein paar weise Dinge gesagt hat. „Die Dinge sind nicht, was sie zu sein scheinen.“ Ein Satz, den er oft verwendet hat.
Diesen Artikel habe ich bereits im Februar 2011 geschrieben und ihn soeben wieder entdeckt. Februar 2011, das war noch nicht lange nach meinem Erwachen = Erleuchtung. Damals habe ich das Wort Erleuchtung nicht verwendet, es hatte noch eine Konnotation, die für mich nicht passte. Erst im Lauf der Jahre haben alle Begriffe ihre sonstigen Bedeutungen für mich verloren. Das ist auch eine Befreiung.
Ziemlich am Ende des Artikels habe ich geschrieben: „Und ich lade jeden erwachten Menschen ein, darüber zu schreiben, wie er sein Erwachtsein wahrnimmt." Heute sage ich dazu: Das neue Forum wäre ein guter Platz dafür.
Wie oft habe ich diesen Satz gelesen, gehört oder ihn mir in Erinnerung gerufen? Sehr oft. Und in der Regel hat er nicht viel für mich bedeutet. Warum?
Adamus’ Aussagen über den freien Willen im letzten Shoud haben mich dazu inspiriert, diesem Thema nachzugehen und nachzuspüren. Zunächst habe ich tagelang nichts anderes gemacht, als es in mir wirken zu lassen. Denn, ich muss sagen, es hat sich schon Widerstand in mir geregt.