Vor Kurzem habe ich das Lehren-Kapitel Umstieg ins göttliche Leben geschrieben. Schon während des Schreibens tauchte dieser Blogeintrag in mir auf, in dem ich erzählen möchte, wie es bei mir mit dem Umstieg aussah und aussieht. Du hast hier die Gelegenheit, aus meinen Fehlern zu lernen.
Da fällt mir eine Passage aus einem alten Shoud von Adamus ein, in der er, wie so oft, eine Geschichte aus seinem Klub der aufgestiegenen Meister erzählte. Er sagte, dass sie (die anderen Meister) ihn gebeten hatten, Shaumbra etwas auszurichten: „Macht es nicht so, wie wir es gemacht haben. Macht es anders, macht es leichter. Wir haben es viel zu schwer (zu schwierig) gemacht.“ Lieb. Sie haben natürlich recht, aber bekanntermaßen lassen sich Menschen von so gut gemeinten Hinweisen überhaupt nicht beeindrucken. Sie bestehen darauf, denselben Dreck wie ihre Vorgänger und Vorfahren zu machen. Wenn ich nun also sage, „mach es nicht wie ich“, dann nutzt das natürlich gar nichts. Ich sage nur, dass du die Gelegenheit hast, aus meinen Fehlern zu lernen. Ob du diese Gelegenheit nutzt, bleibt dir überlassen.
Ich gehöre diesem Klub übrigens nicht an, wie auch die anderen Erleuchteten von heute nicht. Wir bilden eher den Klub der verkörperten Meister. Der geht wesentlich weiter und ist viel echter als der AM-Klub. Vielleicht hat jemand Lust, einen solchen Klub der verkörperten Meister zu gründen.
Nun aber zum Thema. Meine Erleuchtung erlebte ich im Dezember 2009. In den Monaten April und Mai 2010 realisierte ich erst, dass jenes gewaltige Ereignis im Dezember zuvor meine Erleuchtung war. Circa in jener Zeit hat Adamus etwas zu Shaumbra gesagt, das mir mehr als alles andere in mein ganzes Mensch-Gott-System geschossen ist: „Ihr seid auch Gott, also benehmt euch auch so.“
Gesagt – getan. Somit habe ich unmittelbar nach der Realisierung meiner Erleuchtung meine erste Phase des göttlichen Lebens erlebt. Ich habe mich wie Gott benommen. Die zentrale Sache war, dass ich mir wirklich und tatsächlich nicht den Funken einer Sorge gemacht habe. Ich habe nichts forciert und mich in allen Angelegenheiten zu 100% auf meine Göttlichkeit verlassen. Es war fulminant! Ich hatte meine Wohnung gekündigt und kaum Geld. Da waren etliche Dinge rund um die Wohnungsauflösung zu tun. Ich habe mich nicht beeilt, sondern immer gewartet, bis ich wirklich Lust dazu hatte. Ohne diese Lust habe ich einfach nichts gemacht und bin ins Kaffeehaus gegangen. Ich habe mir nie, wirklich in keinem einzigen Fall gedacht, dass ich jetzt oder morgen dieses oder jenes tun sollte.
Natürlich habe ich auch keine neue Wohnung gesucht – ich hätte sie mir sowieso nicht leisten können. Ich habe wirklich voll und ganz darauf vertraut, dass alles, was ich brauchte, ganz mühelos zu mir kommen würde. Wenige Tage, bevor ich die Wohnung, die nun endlich geräumt war, zurückgeben musste, kam die nächste Wohnung zu mir. Der ehemalige Nachbar von schräg über mir, der schon seit ein paar Jahren in der Nähe von Innsbruck gelebt hatte, war mir über den Weg gelaufen. Er war gerade in Wien und besaß noch diese alte Wohnung, die er aber bald auflösen wollte. Er fragte mich, ob ich sie eine Zeit lang haben wollte, gratis. Also ist tatsächlich die nächste Wohnung zu mir gekommen, mühelos.
Die Phase meines ersten göttlichen Lebens dauerte ca. drei Monate lang. Ich bin aus dem Staunen nicht heraus gekommen, dass tatsächlich alles so leicht lief, wie ich aufgrund meiner Großen Erkenntnis angenommen hatte. Fulminant war ein Hilfsausdruck, es war berauschend. Es war eben göttlich. Mein menschliches Selbst hatte ich einfach beiseite gelassen, es zählte nur mein göttliches Selbst.
Doch, was ich damals nicht wusste, war, dass man das menschliche Selbst nicht einfach abschalten kann. Es lässt sich nicht abschalten. Erstaunlich war eher, dass es sich überhaupt drei Monate lang still verhalten hat und nicht gleich mit seinem Verstand alles zerstört hat. Im Lauf des August 2010, bereits in meiner „neuen“ Wohnung, schickte mein menschliches Selbst seine ersten Boten, und dann immer mehrere. Ich habe damals begonnen, wieder mit menschlicher Steuerung zu arbeiten, was sehr frustrierend war. Mit meiner menschlichen Steuerung ist gar nichts mehr leicht gegangen, nichts ist einfach so zu mir gekommen. Ich erinnere mich, mehrmals den folgenden Satz gedacht und manchmal auch wohl gesagt zuhaben: „Ich ringe um meine Leichtigkeit.“ Absurd, nicht? In diesem Satz stecken nämlich gleich mehrere Widersprüche. Aber so habe ich es damals empfunden.
Im September 2010 war meine erste, gro0e Trennung von mir selbst, von meiner Göttlichkeit = von mir als Seele voll da. Das war der größte und schlimmste Tod, den ich je gestorben bin. Der blanke Horror. Aber das ist eine andere Sache, heute geht es um meinen Umstieg.
Meine erste Phase des göttlichen Lebens war spielerisch, zu einem Teil mit eher wenig Bewusstheit, daher naiv, und göttlich durch und durch. Ich kann mir aus heutiger Sicht nur zugute halten, dass ich damals nicht gewusst habe, was nach der Erleuchtung auf mich zukommen würde. Ich war allein auf weiter Flur, alle anderen kämpften damals noch in ihrem Erwachensprozess, über den ich mich schon längst hinaus bewegt hatte. Aufgestiegene Meister, deren Channelings ich gerne hörte und las, konnten mir nicht helfen, denn die haben sich noch vor ihrer ersten Trennung von der Erde verabschiedet. Somit wussten und wissen sie nicht, welche Schwierigkeiten da auf einen Menschen zukommen.
Nachdem ich diese erste große Trennung überwunden hatte, erlebte ich wieder viele göttliche Begebenheiten und viele „Fügungen“, wenn man das so nennen will. Doch es war nicht dasselbe wie die erste Phase meines göttlichen Lebens. Ich war eindeutig halb Gott und halb Mensch. Die menschlichen Aspekte waren immer mit Schwierigkeiten und Hindernissen verbunden.
Im November 2011 begann mein zweites Erwachen, wie ich es gerne nenne. Heute sehe ich, dass dieses zweite Erwachen meine zweite Chance war, ins göttliche Leben umzusteigen. Was ich da gefühlt und innerlich erlebt habe, war so groß und so gewaltig, dass ich völlig überfordert war und nichts damit anfangen konnte. Also blieb diese Chance ungenutzt.
Eines fällt mir auf, wenn ich so über mein Leben schreibe. Die Göttlichkeit, also die Seele, überrascht mich immer wieder mit ganz, ganz großen Sachen. Wenn ich voll drauf einsteige und mitgehe, bremst mich früher oder später mein menschliches Selbst wieder. Dann gebe ich dem menschlichen Selbst ein bisschen nach und starte die nächste Runde. Dann überrascht mich die Seele mit einer noch größeren Sache, wo ich doch die vorige noch nicht ganz verdaut habe. Als ob mir die Seele sagen wollte: „Göttlich sollst du leben, nicht menschlich.“ Ja, genau das sagt sie mir immer wieder, in ihrer Sprache, die mich manchmal nervt. Denn wenn ich nicht oder nur zum Teil auf die Seele höre, beschert sie mir die buntesten Schwierigkeiten. Vor allem finanziell und körperlich. (Emotional und geistig geht bei mir nicht mehr.) Wenn ich mein menschliches Selbst nicht ernst genug nehme, bäumt es sich auf. Ich glaube, das kennen so manche Menschen, die sich im Umstieg oder kurz davor befinden.
Die Jahre 2012 – 2021 waren gekennzeichnet von der Koexistenz des Menschlichen und des Göttlichen. Es ging mal gut und mal schlecht. Das Bewusstsein, das ich bin, ist gewachsen und gewachsen und gewachsen. (Es gibt übrigens kein Ende des Wachstums von Bewusstsein.) Die menschlichen Zeiten waren eher mau, die göttlichen immer grandios.
Im Dezember 2021 hatte ich die Nase voll vom menschlich-göttlichen Herumfuhrwerken. Das war für mich nur noch ein Gemurkse, einer Seele im menschlichen Körper nicht würdig. Also habe ich zu mir gesagt: „Ich wähle das göttliche Leben!“ Dabei habe ich mir fast in die Hose gemacht vor lauter Angst. Ich kannte ja das göttliche Leben und wusste, worauf ich mich einließ. Und ich wusste, dass das bedeutete, auf jegliche menschliche Steuerung zu verzichten. Damit war der Verzicht auf jeden Notausgang verbunden, und das machte mir Angst. Irgendwie hatte ich mich ganz gut eingerichtet in meinem halbgöttlichen Leben. Letztlich aber doch eher schlecht.
Meine Wahl hat natürlich im selben Moment begonnen, sich zu manifestieren. Das waren für mich anfangs recht positive Überraschungen. Dinge und Angewohnheiten, die ich nicht brauchte, fielen von mir ab. Und dann ist das menschliche Selbst wieder auf den Zug aufgesprungen. (Als ob es in den Jahren zuvor je abwesend gewesen wäre!) Und zwar in der Form, dass ich von den ersten Auswirkungen meiner Wahl sehr begeistert war und mehr wollte. Und schneller. So nach dem Motto: ich will das ganze göttliche Leben, und zwar sofort. Ich habe Druck auf mich ausgeübt, ich habe zur stärksten Stufe der menschlichen Steuerung gegriffen und den Dingen nicht ihren natürlichen Lauf gelassen. Wenn ich etwas wähle, wählt die Seele immer den idealen Weg und die ideale Geschwindigkeit. Darüber brauche ich mir als Mensch keine Gedanken machen. Habe ich aber. Ich hatte wieder menschliche Vorstellungen und Wünsche, also folgte naturgemäß die Katastrophe 2022: mein Jahr des Leides.
Des wirklich großen Leides. Die Hölle brannte fast so heiß wie bei meiner ersten großen Trennung. Und das will was heißen. Ich hatte monatelang so große Schmerzen, dass ich wirklich glaubte, nun physisch sterben zu müssen. Erst im September 2021 kamen Erkenntnisse und Linderung, erst im Oktober war ich wieder schmerzfrei und habe alles aufgeschrieben. In dieser kleinen Blogserie, aus der später auch ein eBook wurde.
Ich habe also in den letzten Monaten des Jahres 2022 doch noch gelernt. Aber zu wenig, denn ich bin keineswegs auf das göttliche Leben wie 2010 umgestiegen. Das war mir gerade zu wenig in Erinnerung, und ich hatte Vorbehalte aufgrund meiner sowohl menschlichen als auch göttlichen Erfahrungen. Also habe ich ab 2023 doch wieder irgendwie weitergewurschtelt. Zwar besser als zuvor, aber Lösung war das keine. Ich wusste einfach zu genau, wie es wirklich geht, habe mich aber nicht getraut umzusteigen. Doch immerhin wurde ich im März und April 2023 zu einem Meister des Loslassens, was mir einen guten Vorgeschmack auf das göttliche Leben gegeben hatte.
Das Jahr 2024 war die Einleitung oder das Vorspiel zum endgültigen Umstieg. Im Dezember 24 habe ich mir noch einmal gezeigt, was passiert, wenn ich weiterhin auf menschliches Verhalten bestehe. Zu Weihnachten hatte ich wieder einen Schlaganfall. Es war ein Mini-Schlaganfall, nicht zu vergleichen mit dem 2022. Nur ein Schuss vor den Bug. Ich hatte zwei, drei ungemütliche Tage, das war's. Jetzt gibt es noch immer eine leichte Gehbehinderung, die ich deutlich spüre, die aber niemand sieht. Andere denken, ich sei voll gesund.
Das heurige Jahr steht ganz im Zeichen des endgültigen Umstiegs. Ich liege oft ein, zwei Stunden am Bett, atme und erlebe wundervolle Dinge. Alles rundherum lässt mich immer mehr kalt, ich lasse los und lasse los. Ich lasse alte, menschliche Lösungswege los, ich lasse Wünsche los, die ich wirklich lange gehegt habe. Immer öfter bin ich von Leichtigkeit durchdrungen. Und ich spüre, dass ich jetzt dazu bereit bin, ganz aufs göttliche Leben umzusteigen.
Was ist der Unterschied zu früher, zu den göttlichen Monaten im Jahr 2010? Mein Bewusstsein ist enorm gewachsen, ich kenne einfach alles, was ich kennen muss. Böse Überraschungen sind so gut wie ausgeschlossen, ich kenne sowohl mein menschliches als auch mein göttliches Selbst wirklich gut. Mehr braucht es nicht.
Dies ist also die Geschichte meines Umstiegs ins göttliche Leben. Je nachdem, wie du es sehen willst, waren es mehrere Umstiege mit einem signifikanten 2010, oder ein einziger langer Umstieg, der jetzt zu Ende vollzogen wird. Eines steht jedenfalls fest: Wenn du dich dafür entscheidest, anhand meines Beispiels zu lernen, dauert dein Umstieg einige Jahre weniger lang als meiner. Doch ein paar Jahre dauert das Ganze schon. Und: Im Zweifel wähle das Göttliche, nicht das altbekannte Menschliche.
Kommentare
Hallo Reiner, bei deinen…
Hallo Reiner,
bei deinen Texten fühle ich einfach, dass es wahr ist. Einfach so eine starke Resonanz. Du bist wie ein Anker zu dem man zurück kommen kann, wenn man sich fast wieder in den Illusionen der Außenwelt bzw. des Verstandes verloren hat, oder so wie ich ab und an Bestätigung braucht, dass es schon alles seine Richtigkeit hat und es anderen Erleuchteten auch so geht.
Was mir an mir aufgefallen ist, dass ich auch keine Ziele mehr habe, keine Wünsche außer vielleicht kurzfristige die auftauchen und die ich mir meistens sofort erfülle, wenn ich mir sicher bin, dass es mich wirklich erfreut, oder meinen Schöpfungen dient. Auf ein Ziel hinzuarbeiten funktioniert nicht mehr, denn das würde bedeuten, dass ich den gegenwärtigen Moment so wie er ist ablehne und mich eigentlich ständig im Mangel und Leid befinde. Und das hat dann so gar nichts mehr mit Leben zu tun. Dazu kommen dann auch wieder die körperlichen Probleme. Man wird mehr oder weniger gezwungen, im gegenwärtigen Moment präsent zu sein. Planen klappt schon gleich gar nicht mehr. Ich hasse sowieso planen und to do Listen. Ich schreibe mir schon ein paar Sachen auf, die ich halt demnächst irgendwann mache, aber ich setze mich damit nicht mehr unter Druck. Ich hasse Deadlines. Ich hab in meiner kurzen Zeit als Künstlerin auch immer mehr Probleme damit gehabt, für andere Bilder zu malen und bis zu einem bestimmten Datum fertig zu sein. Ich hab dann irgendwann gesagt, dass ich für andere keine Aufträge mehr mache. Es klingt zwar für normale Menschen lächerlich, aber das war eine enorme Belastung für mich Aufträge abzuarbeiten. In dieser Zeit habe ich auch das göttliche Leben versucht, aber was mich da alles auf einen Schlag an alten Mustern, Glaubenssätzen und was weiß ich alles eingeholt hat, war einfach zu viel… ich war einfach noch nicht bereit all das loszulassen. Man belügt sich immer noch selbst, ich weiß… ich hatte aber solche Angst, Existenzangst das hatte ich davor noch nie.
Ich bin echt überrascht, obwohl ich schon oft deine Website durchgelesen habe, finde ich immer mal wieder etwas neues, das ich noch gar nicht gelesen habe. (Dieser Artikel ist ja wirklich neu)
Und warum öfter Stille herrscht und sich niemand mehr meldet von den Erleuchteten, wahrscheinlich weil sie, so wie ich, auch am Anfang mit so vielen Dingen konfrontiert werden. Und nichts mehr so funktioniert wie vorher. Ich war da zeitweise richtig depressiv und konnte gar nichts mehr machen und hatte auch keine Freude mehr an irgendwas. Es ist so viel passiert, auch wenn es im Außen für andere vielleicht nicht so aussieht. Freunde sind aus meinem Leben verschwunden, mein Vater ist gestorben. Job gekündigt. Mein Konto ist dauerhaft im Dispo. Körperliche Schmerzen überall…. man braucht dann einfach seine Ruhe und Zeit für sich. Oder man kann einfach nichts mehr ertragen und will nichts mehr lesen, hören oder sehen von anderen.
Ich habe auch verschiedene Projekte, an denen ich "arbeite", eins davon war YouTube. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich auf dieser Plattform bleiben will. Da ist energetisch so viel Chaos und Massenbewusstsein und man wird einfach mitgerissen, wenn man nicht aufpasst. Das ist mir schon passiert. Deswegen erstmal Abstand nehmen. Momentan schreibe ich sehr viel. Vielleicht wird es auch mal eine Internetseite von mir geben, wo ich meine Erfahrungen teile. Vor ein paar Jahren hatte ich auch schon eine, aber die habe ich wieder gelöscht, weil ich damals starke Selbstzweifel hatte. Ich hatte zwar diesen Wunsch anderen zu helfen, aber gleichzeitig konnte ich mir selbst nicht mal helfen, mein Leben auf die Reihe zu kriegen. Und dann sagt dir dein Verstand, ach du bist ja vielleicht doch nicht erleuchtet, wenn du das nicht hinbekommst. Heute denke ich da anders drüber. Wie du schon geschrieben hast, alles was man macht, macht man in erster Linie nur für sich. Und wenn es zufällig anderen auch helfen kann, umso besser.
Ich könnte jetzt noch ewig weiter schreiben…. Sollte eigentlich nur ein kurzer netter Kommentar werden 😅
Danke, dass du das alles mit uns teilst🙏
Liebe Grüße
Jennifer
Liebe Jennifer, ich möchte…
Liebe Jennifer,
ich möchte einmal sagen, dass es mich sehr freut, dass du gerade so viel Nutzen aus meiner Website ziehst. Es ist immer wieder schön für mich zu erfahren, dass es Menschen gibt, die wirklich was damit anfangen können.
Ich erfahre das zwar immer wieder, aber es freut mich auch immer wieder.
Ab und an? Man kann nie zu viel davon haben! Siehe hier.
Das verstehe ich gut. Mir geht es oft so mit dem Schreiben. Wenn ich etwas wirklich schreiben will, aber irgendein Aspekt von mir meint, ich sollte oder müsste das jetzt schreiben, ist der Ofen aus. Als ich in den Jahren 2007 und 08, lange vor meiner Erleuchtung, Feng Shui gemacht habe, hat mich am meisten gestört, dass es Auftragsarbeiten waren.
Der davor auch. Und schätzungsweise morgen kommt noch eine neuer. Und deinen Beitrag im Forum habe ich auch gestern beantwortet, nachdem ich ihn ein paar Tage lang übersehen hatte.
Davon habe ich mich auch verabschiedet, wie du sicher weißt.
Die Selbstzweifel schminkst du dir am besten ab, und zwar alle.
Wenn du gelegentlich etwas schreiben und veröffentlichen möchtest, kann ich dir die Besonderen Texte anbieten. Und natürlich kannst du das Forum nutzen.
Wenn das deine Motivation ist, anderen zu helfen, machst du besser nichts. Damit bist du echt am falschen Dampfer.
Ansonsten kann ich dir in allen Belangen deines langen Kommentars nur zustimmen. Und es würde mich echt interessieren, etwas von deinen Schöpfungen zu Gesicht zu bekommen bekommen. Gibt es da gar nichts von dir im Internet?
Außerdem bin ich jetzt neugierig darauf, mit dir ein Gespräch zu führen. Abgesehen von einem guten Austauch gibt es da ein paar Sachen, bei denen ich dich gut unterstützen kann. Das sehe ich. Das wirst du zwar höchstwahrscheinlich nicht machen, aber ich wollte es gesagt haben.
Liebe Grüße
Reiner
Hallo lieber Reiner, gestern…
Hallo lieber Reiner,
gestern Abend ist mir auf einmal in den Sinn gekommen "Es ist nicht mehr dein Spiel, it's not your game."(in Bezug auf anderen helfen zu wollen) Und als ich das aufgeschrieben habe, hat nebenan mein Freund auch gerade was geschrieben, (ein Kommentar unter einem Video) und als ich ihn gefragt habe was er denn überlegt und schreibt hat er gesagt, "ich versuche mich gerade auszudrücken" Wow, was für eine Synchronizität😀
Ich bin nicht zu 100% sicher, aber der Wunsch anderen zu helfen, ist eher so ein Ego Ding aus dem Verstand. Es ist auf jeden Fall nicht mehr mein Spiel. Glaub du hast sogar mal etwas in der Art geschrieben. Die größte Motivation ist, wenn es mir Spaß macht und ich einfach Lust drauf hab und keinen Zwang habe etwas zu erreichen damit.
An ein Gespräch hab ich auch schon gedacht. Wäre bestimmt interessant für beide so ein Austausch. Ich kenne persönlich nur einen Erleuchteten Menschen, mit dem ich aber nur sehr wenig Kontakt habe. Er ist Künstler, hat auch Kinderbücher geschrieben und Romane, mit versteckten Botschaften/Weisheiten. Aber er hüllt alles so ins Geheimnisvolle. Das stört mich etwas. Ich bin mir auch da nicht zu 100% sicher ob er wirklich erleuchtet ist.
Bilder die ich gemalt habe kann man hier ein paar ansehen https://www.instagram.com/the.art.of_less?igsh=MWMyZHR2YXNpaWRnNQ==
Was das künstlerische angeht, bin ich mit sehr wenig Übung in kurzer Zeit sehr sehr gut. So ähnlich wie bei dir. Wenn mich was interessiert und begeistert, bin ich in kurzer Zeit Experte darin.
Aber zurzeit (seit zwei Jahren) male ich nichts. Hab keine Lust drauf. Was ich aber gerne mache ist häkeln. Ich bin gerade dabei einen Pullover zu häkeln und einen Teppich (ist schon ein längeres Projekt) Da genieße ich einfach den Prozess, egal wann das alles fertig wird. Und es hat eine sehr entspannende Wirkung. Das Schreiben ist erst seit ein paar Wochen wieder aufgetaucht. Ich hab mich dabei an einen Text von dir erinnert, indem es über Selbstausdruck ging und dann hab ich einfach mal drauflos geschrieben. Ich nutze für unterwegs das Handy und wenn ich Zuhause bin gerne auch mal ein Notizbuch und einen Füller. Hab mir extra einen Lamy Füller gekauft, weil mir mit Kugelschreiber die Hand wehtut und selbst ich meine Schrift irgendwann nicht mehr lesen kann 😂 Was ich da so aufschreibe sind Erkenntnisse, oder einfach was mich gerade beschäftigt, damit ich es aus dem Kopf habe.
Danke für die Möglichkeit mal etwas in besondere Texte oder im Forum teilen zu können. Vielleicht ergibt sich was.
Viele liebe Grüße
Jennifer
Liebe Jennifer, Ich bin…
Liebe Jennifer,
Das sehe ich nicht. Das wurzelt letztlich in einem Glaubenssystem, das sehr tief sitzt und auch dem Ego nicht bekannt ist.
Allerdings. Siehe hier.
Eher ein Zeichen für nicht erleuchtet. Vielleicht stört es dich deshalb. Ich kenne keinen erleuchteten Menschen, der etwas ins Geheimnisvolle hüllen will oder muss.
Instagram habe ich nicht, auch sonst kein soziales Netzwerk. Es gibt aber auch Plattformen explizit für Maler, wo sie ihre Bilder auch verkaufen können.
Ansonsten wieder einmal nut Zustimmung-
Liebe Grüße
Reiner