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Memento mori (2)

Vor ein paar Wochen kam mir wieder einmal der Gedanke, was wohl wäre, wenn ich sicher wüsste, dass ich am nächsten Tag sterben würde. Es war diesmal anders als damals vor elf Jahren, als ich zum ersten Mal darüber geschrieben habe. Es standen andere Aspekte im Vordergrund. Aber es war genauso schön.

Was gibt es aufrechtzuerhalten?

Menschen verwenden den größten Teil ihrer Energie dafür, etwas in ihrem Leben aufrechtzuerhalten. Ihren Job oder ihr eigenes Unternehmen, ihre Familien, ganz allgemein ihre Beziehungen, natürlich ihre Gesundheit, ihren Status, ihren Glauben, ihre Wohnungen und Häuser, ihre Existenz. Ganz allgemein gesprochen versuchen sie ständig, ein Bild aufrechtzuerhalten. Das Bild, das sie von sich selbst haben und das Bild, das sie anderen gegenüber zeigen wollen. Und dann beginnen die Lügen. Dass sie andere belügen, ist nicht schön, aber eher unwichtig.

Wie war das mit der Eigenverantwortung?

Erwachende Menschen hören und lesen immer wieder, wie wichtig es ist, die Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen. Und in der Tat, es ist zentral wichtig. Ohne Eigenverantwortung gibt es kein neues, göttliches Leben. Ohne Eigenverantwortung bleibt ein Mensch immer in Verstrickungen und Abhängigkeiten, also in der alten Energie.

Die alte und die neue Welt

Um es gleich vorweg zu nehmen: die alte und die neue Welt kommen nicht zusammen. Das bedeutet, dass sie sich trennen, dass sie verschiedene Wege gehen. Genau genommen haben sie sich schon vor einiger Zeit getrennt, doch nun erleben wir eine Zeit, in der das so deutlich sichtbar wird wie noch nie zuvor. Dies ist die Zeit, in der jeder bewusste Mensch eine Wahl für sich treffen sollte. Dazu braucht es aber die Bewusstheit darüber, dass diese Wahl jetzt ansteht, Bewusstheit darüber, dass es diese zwei Welten gibt und dass sie nicht zusammen kommen.

Umgang mit Angst

Angst ist ein zentrales Thema bei Menschen. Ich muss gestehen, mir war lange nicht bewusst, wie zentral und wie groß und wie bedeutend es ist. Und deshalb zeige ich zwei einfache Wege, mit Angst umzugehen. Angst existiert, wahrscheinlich so lange es Menschen gibt. Also ist die Frage, wie du damit umgehen kannst.

Beziehungen

Ich wollte schon oft über Beziehungen schreiben, weil ich immer wieder sehe, wie viel Drama, Komplikation und Leid in ihnen steckt, und wie sehr sie bewusste Menschen in ihrer Entfaltung hemmen und bremsen. Alle Arten von alten, menschlichen Beziehungen. Aber ich konnte mich nie dazu durchringen, weil das so ein dickes Thema ist und ich da eher ein Buch als einen Blogeintrag vor mir gesehen habe. Und ich hatte keine Lust, ein Buch über Beziehungen zu schreiben.

Wichtig und nicht dringend

Als ich noch berufstätig war, also in einem früheren Leben, wurde ich von der Firma auf ein Seminar für Führungskräfte geschickt. Auswärts, in einem Seminarhotel außerhalb von Wien. Soweit ich mich erinnere, dauerte es zwei oder drei Tage lang. (Es gab dann später noch einmal eine Fortsetzung, aber das tut hier nichts zur Sache.) Vor diesem Seminar gab es eine Besprechung mit dem Trainer. Er war mir auf Anhieb unsympathisch. Mit entsprechendem Widerwillen bin ich zu dem Seminar gefahren. Das heißt, nicht ganz.

Mein Jahresrückblick

Es lohnt sich, dann und wann innezuhalten und zurück zu blicken. Ich rede nicht davon, in der Vergangenheit zu leben, ganz und gar nicht. Aber Menschen, ganz besonders erwachende Menschen, schauen für gewöhnlich auf das, was alles nicht ist, und was sie noch nicht erreicht haben. Der Blick zurück hingegen zeigt, was bereits alles passiert ist, und eröffnet eine bessere Sicht auf den eigenen Weg. Wie ich das auch bei den Hilfsmitteln beschrieben habe.

Der Zauberbaum

Vor drei Tagen wandte sich eine Frau wegen einer Frantwort an mich. Sie klang einigermaßen verzweifelt. Ich hatte meinerseits noch Fragen an sie, und dabei entdeckte ich einen besonderen Punkt bei ihr, den ich adressierte. Das brachte bei ihr so einiges in Bewegung. Vorgestern schrieb ich im Anschluss an unsere E-Mails meine Antwort, gestern schickte ich sie ihr. Noch bevor sie die Antwort erhielt, war sie schon recht anders. Deutlich ruhiger und gelassener. Meine Antwort verstärkte das noch.

Der letzte Schritt

Der Übergang in die Neue Energie, in dein neues Leben, dieser Transformationsprozess vom normalen Menschen zum neuen, bewussten und göttlichen Menschen, die Transformation von der Raupe zum Schmetterling war für dich zermürbend ohne Ende. Und er ist es noch immer.

Kapitel
Übergang

Das kleine Einmaleins der Erleuchtung

Es herrscht viel Verwirrung, wenn es um Erleuchtung geht. Alle erwachenden Menschen streben sie an, ohne zu wissen, was sie denn eigentlich ist und was sie mit sich bringt. Sie glauben entweder uralten indischen Lehren oder westlichen Channelern. Ja, sie glauben. Aber was wissen sie?

Eher wenig. Denn nur erleuchtete Menschen können etwas Brauchbares über sie sagen. Aber wer ist eigentlich erleuchtet? Es gibt ja Viele, die es von sich behaupten. Und was glauben die?

Die Freude des Schöpfers

Ich habe ein neues Buch geschrieben. Und wieder habe ich diese tiefe Freude empfunden, wie ich sie fast nur während eines längeren Schöpfungsprozesses empfinde. Diese Freude ist nicht ausschließlich auf das Buch bezogen, obwohl sie immer in direktem Zusammenhang damit steht. Sie strahlt auf alles, was gerade ist, und was ich gerade tue. Die Freude des Schöpfers am Erschaffen.

Was bedeutet Aufgeben?

Nichts geht mehr. Was immer du tust und versuchst, es geht nichts mehr, absolut nichts. Da hilft nur eins: Aufgeben.

Du kennst sicher solche Situationen, und ich kenne sie auch. Aber aufgeben, das sagt sich so leicht. Was heißt das eigentlich genau? Ich habe mir diese Frage manchmal gestellt, wenn ich wusste, ich muss jetzt aufgeben.

Ein Monat zu zweit

Viele Menschen wünschen sich eine Begleitung auf ihrem Weg des Erwachens und/oder danach. Wenn sie sich fühlen wie im Dschungel und ihren Weg nicht finden, oder wie mitten auf einem Gebirgshang und glauben, nicht weiter zu kommen oder abzustürzen. Oder wenn sie die dunkle Nacht der Seele erfahren und kein Licht sehen.

Ich kann dein Safari-Führer sein, der dir die Wegweiser aufstellt; dein Bergführer, der dir den einfachsten Weg zum Gipfel zeigt und dich vor dem Absturz bewahrt; dein Leuchtturm, der dir den Weg ausleuchtet. Wenn du das möchtest und es erlaubst.