Die Ursache allen Leides
Die Ursache allen Leides ist das Festhalten. Menschen halten an Dingen fest, an Umständen, an Menschen, an Einstellungen, an Vorstellungen, an Konzepten, an Plänen und Zielen, an Glaubenssystemen und an einigem mehr.
Hier sieht du alle Blogeinträge aller Kategorien vom 3. 1. 2010 bis heute. Informationen über meinen Blog findest du hier. Die vier Kategorien sind Mein Leben nach dem Erwachen (Standard), Über die Welt, Videos und Besondere Texte.
Die Ursache allen Leides ist das Festhalten. Menschen halten an Dingen fest, an Umständen, an Menschen, an Einstellungen, an Vorstellungen, an Konzepten, an Plänen und Zielen, an Glaubenssystemen und an einigem mehr.
In diesem Jahr 2022 sortiert sich vieles neu, die Dinge ordnen sich neu an. Das geht schon seit Jahresbeginn so. Es sind Energien da, die diese Neuanordnung unterstützen. Und das erzeugt Turbulenzen. Das ist ganz klar. Wenn etwas von einem Platz auf einen anderen verschoben wird, ist ein Teil in dir verwirrt. Wenn vieles von einem Platz auf einen anderen verschoben wird, gibt es echte Turbulenzen und große Verwirrung.
Hier bist du nun also. Du bist schon weit vorangeschritten in deinem Erwachen, oder du bist schon erleuchtet und hast die erste Phase der Euphorie schon hinter dir. Und du fühlst Schwierigkeiten. Die kommen daher, dass du Spiele spielst, die nicht mehr die deinen sind. Vielleicht hast du sie schon längst satt, aber du spielst sie aus Gewohnheit weiter. Ich möchte dich heute an deine Spiele erinnern.
Meine Website gibt es in dieser Form seit knapp über fünf Jahren. Davor war ich im Rückzug, und davor hatte ich andere Seiten. Verschiedene Ideen und Schöpfungen früherer Seiten sind in diese heutige Seite eingeflossen und wurden weitergeführt, wie etwa der Blog und die Lehren. Seit ich meine Website in der heutigen Form habe, war klar, dass ich nicht um Spenden bitten würde. Für die viele Arbeit, für meinen finanziellen Aufwand etc. Um Spenden zu bitten hat für mich etwas von schnorren und Bedürftigkeit.
Sehr viel getan - Begleitungen - Verena in meinem Leben - substanzielle Erkenntnisse - meine wichtigste Wahl: das göttliche Leben - es war mein bestes Jahr seit langem - ein Blick auf die Welt mir einer neuen Erkenntnis - Zahlenspiele
Vor Jahrzehnten, ich glaube, es war in den 80er Jahren, habe ich irgendwo eine Aussage gelesen, die in meinem Gedächtnis hängen geblieben ist. Ich weiß sie natürlich nicht mehr wörtlich, aber sinngemäß lautete sie:
Wenn es dir schlecht geht, wenn du weinst, steht die halbe Welt da und weint mit dir. Aber wenn es dir richtig gut geht, sodass du es jedem erzählen willst, dann interessiert das keinen Menschen, dann bist du alleine.
Gestern Abend hatte ich wieder einmal die Idee, auf die Website von Allen Stacker, Points of Power, zu schauen. Als ich ein Stück hinunter scrollte, sah ich, dass Allen heuer gestorben ist. Fast hätte ich es übersehen, denn da steht nur ganz unspektakulär „Diese Website ist das Vermächtnis von Allen Stacker (1942 - 2021) ...". Kein Todesdatum, keine weiteren Ausführungen. So typisch für Allen, er hat nie großes Aufsehen um seine Person gemacht. Und jetzt ist diese Person weg, und sie fehlt mir.
Heuer habe ich so viel zurückgeschaut wie viele Jahre nicht, vielleicht sogar so viel wie noch nie. Oh, ich lebe nicht in der Vergangenheit, ich verbringe auch nicht einen Großteil meiner Zeit mit Rückschauen. Es ist einfach so gekommen, und diese Rückschauen haben mir interessante Perspektiven eröffnet. Sie haben mir die Schönheit und die Perfektion meines Weges gezeigt. Und auch ein paar interessante Themen, die zum kleineren Teil noch aktiv und zum größeren Teil abgeschlossen waren. Und so schaue ich heute, zu Weihnachten, wieder zurück.
In den letzten Wochen und Monaten habe ich wieder häufiger erlebt, dass meine Besucher und Klienten veritable Schwierigkeiten mit dem Umstand haben, dass sie nicht verstanden werden. Aber im Grunde ist das ein Dauerbrenner. Ich spreche in meinem heutigen Eintrag nicht bzw. nur am Rande darüber, dass du dich als erwachender Mensch generell nicht verstanden fühlst. Ich spreche über die konkreten Begebenheiten, dass du dich ein Stück weit öffnest, einem anderen Menschen etwas erklären willst, und er versteht dich nicht.
Heute ist der 12. 12., und es ist mein 12. Geburtstag. Deshalb schreibe ich ein paar Worte.
Heute vor zwölf Jahren habe ich meine Erleuchtung erlebt. Das war eine Neugeburt, also habe ich heute meinen zwölften Geburtstag. An diesem Tag denke ich zurück und fühle, was damals war. Das tue ich zwar jedes Jahr am 12. 12., aber heute intensiver und anders als sonst.
Als wir Zuhause verließen, empfanden wir zum ersten Mal Scham und Schuld. Wir waren gerade dabei, in die Feuerwand zu gehen. Was soviel bedeutet wie, wir waren dabei, die Grenzen des Bewusstseins, das in der Einheit herrschte, zu überschreiten, um uns selbst als singuläres, autonomes Bewusstsein zu entdecken. Aber das wussten wir noch nicht.
Letzte Nacht habe ich mir mein Leben angeschaut, mein jetziges Leben, das Leben als erleuchteter Mensch, das ich seit zwölf Jahren habe. Das Leben davor zählt nicht mehr, schon sehr lange nicht mehr. Ich habe zwar Erinnerungen daran, aber es zählt nicht mehr. Ich habe also zurückgeschaut, was ich ja auch erwachenden Menschen als gelegentliches Hilfsmittel empfehle. Und dabei ist mir gleich aufgefallen, dass ich noch nie in dieser Gesamtheit auf mein jetziges Leben geschaut habe. Das war eindeutig ein Versäumnis.
Du kennst doch sicher auch die Stimme in dir, die dir jeden Tag den ganzen Tag lang immer wieder sagt, dass du etwas tun musst. „Du musst einkaufen gehen! Wenn übermorgen der Besuch kommt, musst du vorbereitet sein.“ Du hast keine Lust zum einkaufen gehen, tust es aber trotzdem. „Wenn dir dein Chef sagt, dass du diese Arbeit machen sollst, dann musst du es tun! Ob du willst oder nicht.“ Dir hängt aber sowohl dein Chef als auch diese Arbeit beim Hals heraus.
In der Zeit meines Erwachens, nachdem ich die Shouds entdeckt hatte, hörte ich öfters, dass wir glaubten, nicht gut genug zu sein und ständig daran arbeiteten, uns zu verbessern. Ich hörte das nicht gerne, es kam zu oft und stimmte für mich nie. Es hatte einmal gestimmt, früher, als ich noch geschlafen hatte. Aber mittlerweile hatte ich schon gelernt, mich zu akzeptieren, wie ich war, was sich ohnehin häufig änderte.
Lieber Reiner,
ich melde mich mal wieder. Es ist unglaublich, was gerade passiert. Wenn man loslässt, passieren die wundersamsten Dinge. Ich bin gerade in Portugal und schreibe dir aus einer zerklafften Ruine im Herz von Lagos. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, es ist so viel.